Manteltarifvertrag sicherheitsgewerbe allgemeinverbindlich

Posted by admin - July 26th, 2020

Amossé und Forth (2016) haben kürzlich die Dichotomie “Exit-Voice” anhand vergleichbarer Establishment-Umfragen für Frankreich (REPONSE) und Großbritannien (WERS) getestet. Sie bewerten, ob Großbritannien ein “Austrittsland” und Frankreich ein “Stimme” ist, angesichts ihrer jeweiligen historischen Unterschiede im Grad der Regulierung und des Einflusses der Gewerkschaften (während die Gewerkschaftsdichte in Frankreich niedriger ist, sind Gewerkschaftsvertreter auf der Ebene der Arbeitsplätze viel häufiger). Sie testen auch, ob die Anwesenheit eines Gewerkschaftsvertreters am Arbeitsplatz oder Die Modalitäten für die direkte Stimme die Beendigung verringern und zu einer Zunahme kollektiver Streitigkeiten beitragen. Auf der Grundlage von Betriebsdaten(12) zeigen Addison et al. (2016), dass sich die Hälfte der deutschen Betriebe, die nicht unter eine sektorale Vereinbarung fallen, noch immer daran orientieren. Dies dämpft zum Teil die Auswirkungen einer rückläufigen Abdeckung von Vereinbarungen auf Sektorebene: Zwischen 2000 und 2013 ging die Abdeckung um 10,7 Prozentpunkte von 60 % auf 49,3 % der Betriebe zurück, wobei die Ausrichtung um 4,1 Prozentpunkte von 16 % der Betriebe auf 20,1 % zunahm. Die Orientierung ist jedoch ein schwaches politisches Instrument, da unternehmen jederzeit von den in der Vereinbarung festgelegten Bedingungen zurücktreten oder einfach die Elemente der Vereinbarung auswählen können, die ihnen gefallen (ein formelles Opt-in ist ein stärkeres Instrument, da unternehmen sich nicht leicht zurückziehen können, aber infolgedessen ist es auch potenziell weniger attraktiv für Unternehmen). Addison et al. (2016) stellen fest, dass die Löhne in Betrieben, die nicht unter Branchenvereinbarungen fallen, in der Tat niedriger sind als in den erfassten Unternehmen. Orientierungsbetriebe zahlen besser als orientierungslose (und damit vollständig ungedeckte) Betriebe, aber immer noch nicht so viel wie abgedeckte Betriebe. Daher füllt die Orientierung (oder Opt-in) einige der Lücken, die durch eine abnehmende Abdeckung hinterlassen werden, aber bei weitem nicht vollständig. Urlaubsansprüche für täglich beschäftigte Arbeitnehmer sind im Tarifvertrag zwischen dem Chief Personnel Officer und der National Union of Government and Federated Workers, 1999-2001 vorgesehen. Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor haben Arbeitnehmer erst nach zwölfMonaten ununterbrochenen Dienstes Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Der Staat sieht auch vor, dass Arbeitnehmern, die ihre Ausbildung weiterführen und verlassen möchten, keine Lohnbeurlaubung gewährt wird, wenn der Arbeitnehmer eine Stelle in einer Gewerkschaft innehat.

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